Verfasst von: nemesis88 | August 6, 2008

Sturm im Bula

Auch am Mittwochabend fegte wieder ein heftiger Sturm über die Linthebene, es war der zweite angekündigte Sturm innerhalb weniger Tagen. Eine dunkle Wolkenfront näherte sich immer mehr den betroffenen Unterlagern.

Zuerst fielen nur einige Tropfen vom Himmel, doch es blieb nicht dabei, der Strum kam von einer Sekunde auf die andere und die noch nicht herunter genommenen Blachen wirbelte es herum. Die Vorsichtsmassnahmen nützten alleine nichts mehr. Gross und Klein packten an und versuchten das Beste, um die Lagerbauten und vor allem die Zelte zu schützen.

Doch manches Zelt konnte dem starken Wind nicht standhalten. Weitere Zelte wurden zerrissen, so kam es, dass einige Pfadis ohne Schlafplatz dastanden. Wie es der Name Pfadfinder schon sagt, findet man immer einen Weg und so auch einen Schlafplatz.

Als sich der Sturm ein wenig gelegt hatte, wurden Notzelte aus Blachen aufgebaut, welche erstaunlicherweise dem Wind trotzten. Das Uwetter überraschte einige Einheiten während des Kochens und so mussten etliche Pfannen und Töpfe in Windeseile in Sicherheit gebracht werden. Später konnte jedoch weiter gekocht werden, was aber nicht ganz simpel war. Es musste beispielsweise ein Windschutz hergerichtet werden. Aber es gelang leider nicht allen, die Töpfe zu erwärmen. Einige nutzten das Angebot, im grossen 1. Stufenessenszelt zu speisen.

Früher oder später kroch wohl jeder in seinen Schlafsack mit einem unvergesslichen Erlebnis an das Bundeslager Contura 08. Denn so eine Hektik wegen des Wetters erlebt man nicht jeden Tag. Im Grossen und Ganzen sorgte der Sturm nicht nur für Unheil, sondern auch für Abenteuer.

Mañana & Greina (Pfadi Trogen)

Quelle: [http://www.tagblatt.ch/aktuell/ostschweiz/contura08/subdir/Mail-aus-dem-Bundeslager;art2264,431420]


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